Neue App “Schule in Bayern”

In der heuti­gen Pressemel­dung des Kul­tus­min­is­teri­ums wurde die App “Schule in Bay­ern” emp­fohlen. Wir haben diese gle­ich mal unter Android mit einem Tablet und einem Smart­phone getestet.

Welche Rechte ver­langt die App

  • Zugriff auf den USB Spe­ich­er bzw. die SD-Erweiterungskarte -> notwendig
  • Dat­en aus dem Inter­net emp­fan­gen -> notwendig
  • Voller Zugriff auf die Net­zw­erke
    Da die App in den Ein­stel­lung die Möglichkeit­en bietet, dass Hefte nur mit WLAN-Verbindung herun­terge­laden wer­den kön­nen, ist das Recht notwendig.
  • Bei Start sofort aus­führen -> ist nicht zwin­gend nachvol­lziehbar
  • Ver­hin­dern, dass das Gerät in den Schlaf­modus geht -> ist nicht nachvol­lziehbar

Die App ver­langt einige Rechte. Die Ersten sind sin­nvoll und notwendig. Jedoch die let­zten bei­den sind nicht wirk­lich notwendig und im Bezug auf die Akkuleis­tung nicht wirk­lich sin­nvoll. Man hätte dies sich­er auch anders lösen kön­nen.

Der Start

Nach dem Start erscheint kurz eine Hil­festel­lung, mit welchen Bewe­gun­gen man welche Aktion aus­führen kann (find­et man auch unter den Ein­stel­lun­gen) und dann kommt gle­ich die Gesamtüber­sicht. Dabei wird beim ersten Start gefragt, ob die Dat­en vom Her­steller der App analysiert wer­den dür­fen. Dies haben wir natür­lich abgelehnt. Die App hat USK 0, ist also im vollem Umfang für Kinder geeignet. Eine Analyse geht daher gar nicht und sollte daher auch nicht ange­boten wer­den.

Zur Zeit ste­hen einige Aus­gaben von “schule & wir”, einige Broschüren über den “Besten Bil­dungsweg”, die einzel­nen Schu­larten und weit­ere Infos zur Ver­fü­gung. Für den Anfang schon eine gute Auswahl. Hier hof­fen wir, dass das Ange­bot zeit­nah erweit­ert und ergänzt wird.

Ein Wis­chen von der recht­en Seite bringt einen in das Kon­fig­u­ra­tions­menü. Hier kann man die App anderen empfehlen (teilen), Appe­in­stel­lun­gen vornehmen, die Hil­fe zu den Bewe­gun­gen und ein Link zu den Daten­schutzbes­tim­mungen.

Die Farb­wahl bei der Kon­fig­u­ra­tion und in andern Bere­ichen ist nicht wirk­lich gut und lässt sich auch nicht kon­fig­uri­eren. Bei schlecht­en Lichtver­hält­nis­sen oder bei Per­so­n­en mit Sehbe­hin­derung ist hier ein Lesen fast nicht möglich. Hier sollte drin­gend nachgebessert wer­den.

Ein Wis­chen von der linken Seite bietet die Möglichkeit, die Inhalte auszuwählen, beispiel­sweise nur Inhalte zu ein­er bes­timmten Schu­lart.

Wählt man dann beispiel­sweise ein “schule & wir” Heft aus, so lässt sich der Inhalt auf dem Tablet sehr gut lesen. Man kann diesen durch einen Fin­ger­tipp auf eine Seite zoomen und wenn dieses nicht reicht, noch weit­er zoomen und die Schrift schrit­tweise größer bzw. klein­er stellen.

Auf dem Smart­phone dage­gen wird dies schnell sehr müh­sam, da man ab ein­er bes­timmten Zoom­größe den Inhalt immer ver­schieben muss, damit man die ganze Zeile lesen kann bzw. nur sehr wenig Text sicht­bar ist und man ständig rauf bzw. runter scrollen muss.

Inter­na

Die App bietet die Möglichkeit, dass die Beiträge (Hefte, Broschüren, …) zwis­chenge­spe­ichert wer­den. Schaut man hier in die Ein­stel­lun­gen, so sieht man, dass diese im inter­nen Spe­ich­er abgelegt wer­den, obwohl eine aus­re­ichend große SD-Karte vorhan­den ist. Eine Ein­stellmöglichkeit, dass hier die SD-Karte ver­wen­det wird, wird nicht ange­boten. Man muss hier auf­passen, damit man nicht mit zu vie­len Broschüren die inter­nen Spe­ich­er zu sehr belastet. Ich würde mit hier wün­schen, dass die App gle­ich beim Start prüft, ob eine SD-Karte vorhan­den ist und vorschlägt, die Inhalte, Hefte dort zu spe­ich­ern.

Faz­it

Der Inhalt der App ist sehr inter­es­sant, sollte aber zeit­nah mit weit­eren Inhal­ten ergänzt wer­den. Die Idee für die App halte ich für sehr gut. Die App selb­st hat noch Poten­tial nach oben, ger­ade was Ein­stel­lun­gen, Rechte und das Farb­schema, ger­ade für Leute mit Sehbe­hin­derung, bet­rifft. Auf dem Tablet eine schöne Sache, beispiel­sweise “schule & wir” zu lesen. Auf dem Smart­phone ist die App eher als Notlö­sung zu sehen, wenn man mal schnell was nach­schauen will.

Katrin Staffler, MdB, ist Obfrau der Enquete-Kommission

Her­zlichen Glück­wun­sch an unsere Bun­destagsab­ge­ord­nete Katrin Staffler.

Sie ist von der CDU/CSU Frak­tion im Deutschen Bun­destag zur Obfrau der neu ein­gerichteten Enquete-Kom­mis­sion „Beru­fliche Bil­dung in der dig­i­tal­en Arbeitswelt“ gewählt wor­den.

Frau Staffler schreibt in Ihrem Newslet­ter: “Auch in unserem Wahlkreis sind viele Betriebe auf der Suche nach geeigneten Auszu­bilden­den und Mitar­beit­ern. Die Auf­gabe der Enquete-Kom­mis­sion wird sein, zu unter­suchen, wo und auf welche Weise die beru­fliche Bil­dung an die Anforderun­gen ein­er mod­er­nen Arbeitswelt angepasst wer­den muss und inwieweit die Stärken des Sys­tems dabei weit­er aus­ge­baut und mögliche Zugang­shür­den abge­baut wer­den kön­nen. Zudem soll die Kom­mis­sion eine Strate­gie für die Weit­er­en­twick­lung der beru­flichen Aus- und Weit­er­bil­dung ausar­beit­en und wie die Gle­ich­w­er­tigkeit von beru­flich­er und akademis­ch­er Bil­dung in Zeit­en des dig­i­tal­en Wan­dels von Berufs­bildern und Erwerb­s­bi­ografien gestärkt wer­den kann.”

Wir als AKS-Dachau freuen uns darüber sehr und wün­schen Frau Staffler viel Erfolg und alles Gute mit dieser neuen Auf­gabe.

Das Grundgesetz — als App für den Unterricht

Die Bun­deszen­trale für Poli­tis­che Bil­dung stellt kosten­los eine App (für ITunes und Android) bere­it, mit der Schü­lerin­nen und Schüler das Grundge­setz erforschen kön­nen.

Wir haben die Android-Ver­sion auf einem Tablet getestet. Pos­i­tiv fiel dabei auf, dass die App nur sehr wenig Rechte ver­langt und keine Wer­bung ein­blendet. Andere Apps dage­gen ver­lan­gen deut­lich mehr Rechte und blenden teil­weise Wer­bung ein oder bieten zusät­zliche Leis­tun­gen als In-App-Käufe an.

Rechteüber­sicht

Die App zeigt alle Artikel des Grundge­set­zes nach Grup­pen (“Die Grun­drechte”, “Der Bun­destag”, …) an. Zu jedem Bere­ich wird eine kleine Zusam­men­fas­sung angezeigt, gefol­gt von den Artikeln. Dabei kann jed­er Artikel geteilt bzw. mit einem Merk­er verse­hen wer­den, so dass man später schnell darauf zugreifen kann.

Ein kleines Lexikon und weit­ere Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen ergänzen das Ange­bot auf ide­ale Weise. Über die Such­funk­tion lassen sich Artikel schnell find­en, wenn man nicht weiß, wo sich diese befind­en.

Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen zum Grundge­setz

Beson­ders toll ist das einge­baute Quiz, mit dem die Schü­lerin­nen und Schüler ihr Wis­sen testen kön­nen. Dabei wer­den Fra­gen gestellt, die mit “Stimmt!” oder “Stimmt nicht!” beant­wortet wer­den müssen. Nach der Antwort, bekommt man sofort die Lösung und eine Begrün­dung, warum die Antwort stimmt bzw. nicht stimmt.

Foto: pix­abay Com­mongt

 
Faz­it:

Eine sehr gelun­gene App, die sich sehr gut in den Unter­richt inte­gri­eren lässt und viel Spaß macht.

 

Diskussionsrunde zur Digitalisierung an Schulen

Im Gespräch mit Bay­erns Kul­tus­min­is­ter Bernd Sibler, MdL

Beim The­ma Dig­i­tal­isierung in der Schule denkt jed­er sofort an den Unter­richt und die Schüler. Das The­ma ist aber deut­lich vielschichtiger. Dig­i­tal­isierung bet­rifft auch die Lehrer, die Schul­ver­wal­tung, die Eltern, den Sachaufwand­sträger, der die Schulen baut und langfristig für den Unter­halt, die Pflege und Aktu­al­isierung dieser neuen Medi­en ver­ant­wortlich ist — und viele mehr.

Rohbau des Bauabschnittes 1, welcher schwerpunktmäßig in Holz gebaut wird

Rohbau des Bauab­schnittes 1, welch­er schw­er­punk­t­mäßig in Holz gebaut wird

Der Schulzweck­ver­band der Gemein­den Odelzhausen, Pfaf­fen­hofen a.d. Glonn und Sulze­moos baut ger­ade in Odelzhausen ein neues Schulzen­trum für die Grund-, Mit­tel- und Realschule, welch­es nach mod­er­nen päd­a­gogis­chen Grund­sätzen geplant wor­den ist und bei dem vor allem die Dig­i­tal­isierung eine wichtige Rolle spielt. LAN-Anschluss in jedem dig­i­tal­en Klassen­z­im­mer, mit Doku­mentenkam­era, White­board mit Beam­er, WLAN im gesamten Haus und vieles mehr. Die Kosten belaufen sich auf etwa 55 Mil­lio­nen Euro.
Am Don­ner­stag, den 12. Juli 2018 besichti­gen etwas 50 Inter­essierte, darunter auch Kul­tus­min­is­ter Bernd Sibler, MdL, den Rohbau des neuen Schulzen­trums.

Im Anschluss stellte sich der Kul­tus­min­is­ter der Diskus­sion­srunde, die von Michael Nie­der­mair, Kreisvor­sitzen­der des CSU-Arbeit­skreis­es Schule Bil­dung und Sport mod­eriert wurde. Unter den Anwe­senden waren Bern­hard Sei­de­nath, MdL, Lan­drat Ste­fan Löwl, Hel­mut Zech, stel­lv. Lan­drat und Vor­sitzen­der des Schulzweck­ver­band, viele Bürg­er­meis­ter aus dem Land­kreis, aktive und pen­sion­ierte Lehrkräfte, Eltern­beiräte und viele weit­ere Inter­essierte.

Kul­tus­min­is­ter Sibler stellt sich den Fra­gen der Anwe­senden

Zu Beginn referierte der Kul­tus­min­is­ter kurz über die Ziele und Maß­nah­men der Staat­sregierung im Bezug auf Dig­i­tal­isierung an Schulen. Der Haushalt für den Rest des Jahres 2018 sieht hier­für 212,5 Mil­lio­nen Euro vor, davon 150 Mil­lio­nen Euro für die Ausstat­tung dig­i­taler Klassen­z­im­mer und 35 Mil­lio­nen Euro nur für Beru­fliche Schulen vor. Ziel ist es, 50.000 neue dig­i­tale Klassen­z­im­mer einzuricht­en. Dabei wer­den bis zu 90% der Kosten für die Ausstat­tung vom Freis­taat über­nom­men, der Rest muss vom Sachaufwand­sträger finanziert wer­den. Anträge kön­nen ab sofort gestellt wer­den (weit­ere Infos). Bei Fra­gen zum Antrag hat das Kul­tus­min­is­teri­um extra eine Hot­line ein­gerichtet.
Schw­er­punk­t­mäßig wer­den auch Sem­i­narschulen aus­ges­tat­tet, dass junge ange­hende Lehrer gle­ich mit dem dig­i­tal­en Unter­richt ver­traut gemacht wer­den. Unter­stützt wird dies durch die zen­trale Lern­plat­tform „mebis“, die bere­its von 1,7 Mil­lio­nen Schülern genutzt wird.
Laut Stu­di­en sind Schüler durch­schnit­tlich 56h pro Woche online, weshalb die Medi­en­päd­a­gogik immer wichtiger wird und aus diesem Grund im Fach Infor­matik ver­ankert wird. Der Leit­satz des Kul­tus­min­is­ters ist hier „Die Tech­nik dient der Päd­a­gogik und nicht umgekehrt“.
Die erste Frage aus dem Plenum betraf die Fort­bil­dung der Lehrer und vor allem der Sys­tem­be­treuer vor Ort, die teil­weise mit nur ein­er Anrech­nungsstunde den gesamten Com­put­er­park betreuen sollen. Der Kul­tus­min­is­ter stellte zwar 100 neue Stellen und zahlre­iche Anrech­nungsstun­den in Aus­sicht, allerd­ings wurde die Mach­barkeit der Wartung ohne externe Experten von vie­len Anwe­senden, vor allem von dem Sachaufwand­strägern bezweifelt. Fort­bil­dun­gen wer­den durch die Akademie für Lehrfort­bil­dung in Dillin­gen direkt durchge­führt und von vie­len SCHILF-Ver­anstal­tun­gen (schulin­terne Lehrerfort­bil­dung) direkt vor Ort unter­stützt. Ab Okto­ber wer­den zusät­zlich gezielte Fort­bil­dun­gen zu rechtlichen, päd­a­gogis­chen und tech­nis­chen Fra­gen der Dig­i­tal­isierung ange­boten.
Weit­ere Fra­gen der Anwe­senden betrafen u.a. die dig­i­tal­en Pro­duk­te der Schul­buchver­lage, die Fol­ge­fi­nanzierung der Com­put­er­ausstat­tung nach fünf Jahren, die Erstel­lung von Medi­enkonzepten für jede einzelne Schule und vieles mehr.
Zum Abschluss wurde dem Kul­tus­min­is­ter als Dankeschön ein Präsen­tko­rb mit Pro­duk­ten aus der Region über­re­icht. Die Anwe­senden hät­ten gerne noch länger als die einein­halb Stun­den über dieses wichtige und inter­es­sante The­ma mit dem Kul­tus­min­is­ter disku­tiert – ins­ge­samt eine sehr gelun­gene und infor­ma­tive Ver­anstal­tung.

Michael Nie­der­mair, CSU-AKS-Dachau
 

v.l.: Johann Heit­mair, CSU-OV-Odelzhausen, Bern­hard Sei­de­nath, MdL, Kul­tus­min­is­ter Bernd Sibler, MdL, Hel­mut Zech, stel­lv. Lan­drat, Michael Nie­der­mair, KV AKS-Dachau

Bilder­im­pres­sio­nen von der Ver­anstal­tung

Zwischen Berufsqualifizierung und Persönlichkeitsbildung — welche Qualifizierung und Bildung muss das Schulsystem vermitteln?

Am 9. Juni 2018 lud der AKS Lan­desver­band zu seinem Bil­dungskongress nach Rosen­heim ein. Das Tre­f­fen stand unter dem The­ma “Zwis­chen Beruf­squal­i­fizierung und Per­sön­lichkeits­bil­dung — welche Qual­i­fizierung und Bil­dung muss das Schul­sys­tem ver­mit­teln?”.

In seinem ein­führen­dem Impulsvor­trag zeigte Hubert Schöff­mann, Bil­dungspoli­tis­ch­er Sprech­er der Bay­erischen Indus­trie- und Han­del­skam­mer, anhand anschaulich­er Grafiken, wie sich die Prob­leme der Auszu­bilden­den im Bezug auf Ein­stel­lung, Abbruch der Aus­bil­dung, Grund­ken­nt­nis­sen und Schlüs­selqual­i­fika­tio­nen über die let­zten Jahre ver­schärft haben.

Zahlre­iche Experten aus Poli­tik (Otto Led­er­er, MdL, Lan­desvor­sitzen­der des AKS und Car­oli­na Traut­ner, MdL, Kul­tusstaatssekretärin), Wirtschaft (Dr. Erhard Loth, Allianz AG, Rein­hold Schlen­sok, MEGGLE AG) und Schule (Dr. Karin Oech­slein, ISB,  Josef Kraus, ehe­ma­liger Präsi­dent des deutschen Lehrerver­ban­des) disku­tierten sehr span­nend, infor­ma­tiv, auf den Punkt gebracht, aber auch kon­tro­vers, die wesentlichen Gesicht­spunk­te dieser Prob­lematik. Dabei wurde von allen Seit­en die Gle­ich­w­er­tigkeit von beru­flich­er und akademis­ch­er Bil­dung betont, ins­beson­dere im Hin­blick auf den dro­hen­den Fachkräfte­man­gel.

Ein weit­er­er Schw­er­punkt der Diskus­sion war die Dig­i­tal­isierung. Hier­bei wurde betont, dass dig­i­tale Medi­en lediglich als Ergänzung zus bish­eri­gen Wis­sensver­mit­tlung dienen soll­ten und nicht als alleiniges Heilmit­tel ange­se­hen wer­den kön­nen.

In der beglei­t­en­den Ausstel­lung bot sich die Gele­gen­heit zahlre­iche dig­i­tale Medi­en und Ausstat­tun­gen für den Unter­richt zu besichti­gen und auszupro­bieren. Eben­so vertreten waren die wichtig­sten Lehrerver­bände.

Am Nach­mit­tag sprach die stel­lvertre­tende Min­is­ter­präsi­dentin und Staatsmin­is­terin Ilse Aign­er über die Notwendigkeit der engen Zusam­me­nar­beit der Wirtschaft und des Bil­dungsek­tors.

Ins­ge­samt eine sehr gelun­gene, infor­ma­tive und nutzbrin­gende Ver­anstal­tung.

 

Besuch der ESO – Europäische Südsternwarte

Auf Ein­ladung des Arbeit­skreis Hochschule nah­men einige AKS-Mit­glieder beim Besuch der  Europäis­che Süd­stern­warte in Garch­ing “ESO-Super­no­va” teil.

Dr. Wolf­gang Vieser (Astronom und ehe­ma­liger Gym­nasiallehrer), zuständig für das Bil­dung­spro­gramm der Super­no­va, begrüßte uns und stellte die ESO Super­no­va und ihr Bil­dung­spro­gramm vor. Danach beka­men wir eine Führung durch die Ausstel­lung mit anschließen­der Plan­e­tar­i­umsvor­führung.

Für Lehrer und Schüler eine super Sache, die man sehr empfehlen kann. Führun­gen für Schulk­lassen kön­nen sehr indi­vidu­ell geplant und alters­gerecht nach Lehrplan zusam­mengestellt wer­den.

Die Bil­dung­spro­gramme sind kosten­los.

Bildung heute und in Zukunft im Dachauer Land

Was Schule bet­rifft gibt es viele Bere­iche, über die man reden muss und sollte.
Sei es das The­ma Dig­i­tal­isierung im Unter­richt, in der Lehreraus­bil­dung oder Unter­richtsvor­bere­itung, das The­men­feld Inte­gra­tion, Inklu­sion und das Miteinan­der, der Lehrplan­Plus und viele andere Dinge.

Aus diesem Grund trafen sich viele Inter­essierte am 31.03.2018, um einen CSU Arbeit­skreis „für Schule, Bil­dung Erwach­se­nen­bil­dung, beru­fliche Bil­dung und Sport“ im Dachauer Land­kreis zu bilden.

Der neue Vorstand

v.l. Tobias Stephan, Kat­ja Graßl, Bern­hard Sei­de­nath, MdL, Hel­ga Schiller, Ottot Led­er­er, MdL, Michael Nie­der­mair, Ste­fan Löwl, Lan­drat, Elke Nie­der­mair, Ursu­la Weber, Georg Ruland

Als Gas­tred­ner stellte dabei der Lan­desvor­sitzende des Arbeit­skreis­es Schule der CSU Otto Led­er­er, MdL das The­ma „Der bay­erische Weg in die Bil­dungspoli­tik“ vor.

Die wichtig­sten Punk­te aus dem Vor­trag waren:
„Bil­dung ist unser Wirtschaftsgut“ und hat zwei wichtige Säulen nach der Grund­schule: Ein­mal die Real-, Mit­telschulen, die Gym­nasien und dann die duale Beruf­saus­bil­dung. Bil­dung ist nicht sta­tisch, son­dern muss sich ständig weit­er­en­twick­eln. Hier sind nicht nur die Lehrerin­nen und Lehrer gefragt, son­dern auch die Poli­tik. Der AKS stellt hier ein gutes Bindeglied zwis­chen den Lehrern und der Poli­tik dar und so ist es ein­fach möglich, Anre­gun­gen, Wün­sche etc. direkt an die entsprechen­den Stellen in der Poli­tik weit­er zu leit­en. Ein Drit­tel des bay­erischen Haushalts geht in die Bil­dung. Die let­zten zehn Jahre wur­den 40% mehr Per­son­alkosten aufgewen­det und 7% mehr Lehrer eingestellt. Wichtige The­men sind Ganz­tagss­chulen, Inklu­sion und Inte­gra­tion. Hier­bei soll nicht nur Wis­sen ver­mit­telt wer­den, son­dern Kom­pe­tenz aufge­baut wer­den. Den wichti­gen Bere­ich Dig­i­tal­isierung teilte Herr Led­er­er in fol­gende Bere­iche auf: Fort­bil­dung, Weit­er­bil­dung, Ein­führung von Infor­matik bzw. Infor­ma­tion­stech­nolo­gie, wobei fächerüber­greifend u.a. dig­i­tale Medi­en einge­set­zt wer­den sollen und natür­lich die Ausstat­tung.

Nach dem Vor­trag und ein­er aus­giebi­gen Diskus­sion fand die Grün­dungswahl des Vor­stands des AKS unter Leitung von Bern­hard Sei­de­nath, MdL, statt.
Dabei wur­den als Kreisvor­sitzen­der Herr Michael Nie­der­mair (Beruf­ss­chule), als stel­lvertre­tende Kreisvor­sitzende Frau Hel­ga Schiller (Grund­schule), als Schatzmeis­ter Herr Georg Ruland (Beruf­ss­chule) und als Schrift­führerin Frau Elke Nie­der­mair (Förder-Realschule) gewählt. Als Beisitzer wur­den Frau Bet­ti­na Löwl (Grund­schule) und Herr Bla­sius Thät­ter (MdL, a.D.) und als Kassen­prüfer Frau Kat­ja Graßl (Realschule) und Frau Ursu­la Weber (Grund­schule) gewählt.

Der neue Kreisvor­stand freut sich auf die zukün­ftige Arbeit und bedankt sich bei Otto Led­er­er, MdL, Bern­hard Sei­de­nath, MdL und bei Lan­drat Ste­fan Löwl für die Unter­stützung.

Überreichung des Gastgeschenkes

Über­re­ichung des Gast­geschenkes an Otto Led­er­er, MdL (mitte) durch Michael Nie­der­mair (links) und Bern­hard Sei­de­nath, MdL (rechts).