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Video-Kamin­ge­spräch mit Frau Staats­mi­nis­te­rin Doro­thee Bär 12.7.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein, Digi­tas­li­sie­rung
Staatsministerin Dorothee Bär

Staats­mi­nis­te­rin Doro­thee Bär

Video-Kamin­­ge­­s­präch mit Frau Staats­mi­nis­te­rin Doro­thee Bär Beauf­trag­te der Bun­des­re­gie­rung für Digi­ta­les und stell­ver­tre­ten­de Par­tei­vor­sit­zen­de der CSU

Teil­neh­mer:
Doro­thee Bär
Bär­bel Ebner, Vor­sit­zen­de AKS Bezirks­ver­band Ober­bay­ern
Micha­el Nie­der­mair, Schrift­füh­rer AKS BV Ober­bay­ern, Kreis­vor­sit­zen­der AKS Dach­au

 

 

  • Das wich­tigs­te Anlie­gen der Schu­len sind Online-Plat­t­­for­­men mit umfang­rei­chen Mög­lich­kei­ten, die sicher sind und dem Daten­schutz ent­spre­chen und nicht im Aus­land (USA, …) gehos­tet wer­den.
    Das Pro­blem Daten­schutz ist oft vor­ge­scho­ben, die Schu­len wer­den im Stich gelas­sen, hier wäre mehr Unter­stüt­zung sei­tens des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums nötig, aber gleich­zei­tig auch mehr Auto­no­mie für die Schu­len. Auch die Ame­ri­ka­ni­schen Pro­duk­te sind DSGVO-kon­­form, aller­dings ist auch eine gemein­sa­me Platt­form für Mate­ria­li­en in Vor­be­rei­tung. Ins­ge­samt haben wir 15 Apps für Kon­fe­ren­zen getes­tet, die Micro­­soft-Pro­­­du­k­­te sind gut.
    Auf jeden Fall sind Lösun­gen nötig und bei der Ent­wick­lung und Bereit­stel­lung soll­te man auf jeden Fall die Coro­­na-Erfah­­run­­­gen der Schu­len nut­zen.

  • Ich wür­de mir wün­schen, dass es zum Papier­zeug­nis auch eine digi­ta­le Vari­an­te (genormt, mit Signa­tur, Lang­zeit­ar­chi­vie­rung, elek­tro­ni­sches Aus­le­sen der Daten für wei­te­re Ver­ar­bei­tung, …) für die Schu­le, IHK, HWK, … bun­des­weit gibt, so dass ein sehr ein­fa­ches Erfas­sen mög­lich ist.
    Dafür ste­hen die Chan­cen gut, wir sind dabei Stan­dards bun­des­weit ein­zu­füh­ren. Dies wur­de 2015 beschlos­sen, soll­te bis 2022 zu rea­li­sie­ren sein, zusätz­li­che Gel­der dafür sind vor­han­den. Es soll eine Lösung ent­ste­hen, die bun­des­ein­heit­lich für alle Regis­ter zur Ver­fü­gung steht.
    Auch IHK, HWK?
    Das weiß ich jetzt nicht genau, erst­mal nur für alle staat­li­chen Stel­len auf Bund-lan­­des- und kom­mu­na­ler Ebe­ne, aber der Wunsch ist notiert.

  • Bei den Gerä­ten für Schü­ler, WLAN, BYOD, gibt es je nach Schu­le teil­wei­se nur wenig Bedarf und es gibt ja auch Gel­der für Leih­ge­rä­te, aber die Umset­zung ist schwie­rig.
    Die Gel­der sind spe­zi­ell für Leih­ge­rä­te für sozi­al Benach­tei­lig­te Schü­ler. Ver­schie­de­ne Fir­men haben hier tol­le Kon­zep­te mit Lea­­sing-Ver­­­trä­­gen, bei denen die Gerä­te alle 2–3 Jah­re erneu­ert wer­den. Ich selbst bin kein Fan von BYOD, es ist schwie­rig bis immer alle lau­fen, wenn mit unter­schied­li­chen Gerä­ten gear­bei­tet wird. Ide­al wäre, wenn Leh­rer und Schü­ler das glei­che Gerät ver­wen­den.
    Das ent­las­tet auch die Sys­tem­be­treu­er.

  • Laut einer Umfra­ge kau­fen sich 80% der Leh­rer Ihren Notebook/Rechner sel­ber, um die Unter­richts­vor­be­rei­tung zu machen. In der Wirt­schaft ist es üblich, Mit­ar­bei­ter mit der nöti­gen Infra­struk­tur aus­zu­stat­ten.
    Hier ist in der Tat nicht viel geplant, erst seit einem hal­ben Jahr läuft hier­über eine Debat­te mit der JU. Mei­ner Mei­nung nach soll­te aber ein Dienst­lap­top eigent­lich Stan­dard sein. Der­ar­ti­ge For­de­run­gen habe ich heu­te auch an Mar­kus Söder bei der Par­tei­vor­stands­sit­zung wei­ter­ge­ge­ben. Dort war digi­ta­le Bil­dung der ein­zi­ge Punkt mit einer ent­spre­chen­den Zusa­ge. Mei­ne Bit­te an alle: Leh­rer sind zu lei­se in unse­rer Par­tei, ihr müsst for­dern­der auf­tre­ten, auch als AKS. Stellt Anträ­ge auf dem Par­tei­tag, nutzt alle Kanä­le.

  • Das Pro­blem sind auch meist nicht die Leh­rer, die schlimms­ten Blo­ckie­rer der digi­ta­len Bil­dung sind oft die Eltern. Wie sind da ihre Erfah­run­gen?
    Unse­re Schu­le ist sehr schnell auf digi­ta­le Bil­dung umge­stie­gen, als Coro­na kam.
    Hat das pro­blem­los geklappt?
    Ja

  • Wie sieht es aus mit der digi­ta­len Infra­struk­tur auch auf dem Land.
    Es läuft ein Pro­gramm zum Glas­fa­ser­aus­bau an Schu­len und Kli­ni­ken. Die Grün­de sind sehr viel­schich­tig, wenn der Aus­bau hakt. Die meis­ten haben WLAN, zur Not geht es auch über Mobil­funk.

  • An unse­rer Schu­le war es ein ein­zi­ger von 1000 Schü­lern, der sich ver­wei­gert hat. Oft liegt es aber auch an den Sach­auf­wands­trä­gern, aber auch hier bewegt sich dank Coro­na was.

  • Hat die CSU einen Plan, digi­ta­le Bil­dung vor­an­zu­trei­ben?
    Ein Vor­schlag für höhe­re Klas­sen ist, einen Tag pro Woche digi­ta­ler Unter­richt, Kon­zep­te für chro­nisch Kran­ke…
    In Coro­na­zei­ten läuft bei uns der Infor­ma­tik­un­ter­richt nur von zu Hau­se, das klappt super.

  • Wie sieht Ihr idea­les Digi­ta­les Deutsch­land 2030 aus?
    Schwer­punkt ist hier die Gesund­heit und Medi­zin, um län­ger selbst­be­stimmt zu leben, Sprach­er­ken­nung, Smar­te Tep­pi­che, die mer­ken, wenn ein Pati­ent Hil­fe benö­tigt, Unter­stüt­zung für die Men­schen, Ent­las­tung für Pfle­ge­kräf­te, Dia­gnos­tik und Tele­me­di­zin, KI, Robo­tik, Laser­tech­nik…
    Da steckt wahn­sin­ni­ges Poten­zi­al drin, aber auch bei digi­ta­ler Sta­tis­tik, wie schon bespro­chen bei der Bil­dung und in der Mobi­li­tät. Bei den Mobi­li­täts­net­zen spielt der Fak­tor Zeit eine gro­ße Rol­le, Digi­ta­li­sie­rung muss aber immer eine Erleich­te­rung für die Men­schen dar­stel­len, nur so lässt sich die Ableh­nung in der Bevöl­ke­rung abbau­en. Gera­de in der Bil­dung ist Digi­ta­li­sie­rung eine zwin­gen­de Not­wen­dig­keit.

  • Ich war die­se Woche in einer Klas­se zum Unter­richts­be­such und war über­rascht, dass ¾ der Schü­ler die Coro­­na-App instal­liert haben.
    Das passt ins Bild, Deutsch­land hat mit knapp 15 Mil­lio­nen Usern inner­halb von drei Wochen mehr Nut­zer als alle ande­ren euro­päi­schen Län­der zusam­men.
    Eigent­lich gibt es ja das Han­dy­ver­bot an Schu­len, aber wer die App drauf hat, darf es anlas­sen.
    Bei uns an der Berufs­schu­le ist das Han­dy Unter­richts­be­stand­teil (BYOD).

  • Wie berei­ten Sie Ihre Kin­der auf die Digi­ta­li­sie­rung vor?
    Sehr streng. Han­dy gibt es erst ab der wei­ter­füh­ren­den Schu­le, an der Grund­schu­le im Dorf ist es nicht nötig. Unse­re Gro­ße darf zwar auf Social Media, darf aber kein Gesicht zei­gen.

  • Die CSU hat vor eini­ger Zeit den Mit­glieds­bei­trag erhöht, mit der Begrün­dung, die Digi­ta­li­sie­rung in der Lan­des­lei­tung aus­zu­bau­en und die CSU digi­tal fit zu machen. Gera­de in Zei­ten von Coro­na hat sich deut­lich gezeigt, dass die­se Ent­schei­dung gut und rich­tungs­wei­send war. Ich den­ke hier nur an den Digi­ta­len Par­tei­tag, den Sie her­vor­ra­gend mode­riert haben – tol­le Sache.
    Für die Bezirks- / Kreis- und Orts­ver­bän­de wür­de ich mir hier auch einen digi­ta­len Schub wün­schen. Die Lan­des­lei­tung orga­ni­siert tol­le Video­kon­fe­ren­zen über Web­ex, bei der auch über die URL deut­lich wird, dass es sich um eine CSU-Ver­­an­stal­­tung han­delt.
    Lei­der steht dies für ande­re Ver­bän­de bzw. Arbeits­krei­se nicht zur Ver­fü­gung – die LL sieht sich auch nicht in der Lage, hier den Zugang bzw. die Orga­ni­sa­ti­on zu Ver­fü­gung zu stel­len. Hier muss dann jeder ein­zel­ne sich einen pri­va­ten kos­ten­lo­sen Web­ex-Account besor­gen, der sehr stark in der Funk­to­na­li­tät beschränkt ist und bei­spiels­wei­se über die URL meetingsdf345sas78… ver­teilt wird. Ein Cor­po­ra­te Design und ein­heit­li­ches Auf­tre­ten der CSU fehlt hier.
    Ich wür­de mir wün­schen, dass Video­kon­fe­ren­zen auch für alle CSU-Ein­hei­­ten mit einen ein­heit­li­chen Auf­tre­ten ermög­licht wird.
    Sol­che Kon­fe­ren­zen sind wich­tig und müs­sen auch mög­lich sein, jeder Orts- oder Kreis­vor­sit­zen­de kann Ein­la­den­der sein.
    Funk­tio­niert lei­der nicht.
    Stellt auf dem nächs­ten Par­tei­tag einen ent­spre­chen­den Antrag, der geht bestimmt mit 100 zu 1 durch.

  • Ich wür­de ger­ne Best-Prac­­ti­ces aus der Coro­­na-Zeit sam­meln und wür­de mir das auch ger­ne vor Ort bei Ihnen anschau­en.
    Sie sind herz­lich will­kom­men, uns am Tho­­mas-Mann-Gym­­na­­si­um zu besu­chen.

Vie­len herz­li­chen Dank, Frau Staats­mi­nis­te­rin, dass sie sich für unse­re Fra­gen Zeit genom­men haben, Ihre ehr­li­chen Ant­wor­ten und Ihre Unter­stüt­zung.

 

Mit­tel­schu­le, För­der­schu­le, Real­schu­le und Wirt­schafts­schu­le 28.6.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Der AKS wünscht viel Glück und Erfolg bei den schrift­li­chen Prü­fun­gen.

 

pixabay Land­kreis Dach­au bekommt Güte­sie­gel „Bil­dungs­re­gi­on“ und „digi­ta­le Bil­dungs­re­gi­on“ 23.6.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Der Land­kreis Dach­au erhält vom Baye­ri­schen Kul­tus­mi­nis­te­ri­um das Güte­sie­gel

Bil­dungs­re­gi­on und digi­ta­le Bil­dungs­re­gi­on.

Herz­li­chen Glück­wunsch vom AKS
an Land­rat Ste­fan Löwl und sein Team.

Kopf­bild: pixabay Peggy_Marco

Berufs­ab­schluss­prü­fung 14.6.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Der Arbeits­kreis Schu­le, Bil­dung und Sport wünscht bei den
- schrift­li­chen,
- münd­li­chen und
- prak­ti­schen Prü­fun­gen
alles Gute und viel Erfolg

Foto: pixabay

Fünf­tes Gym­na­si­um kommt nach Röhr­moos 25.5.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Nun herrscht Klar­heit: das fünf­te Gym­na­si­um im Land­kreis Dach­au wird in Röhr­moos errich­tet. (Nur) dort wer­den die pro­gnos­tisch erfor­der­li­chen Schü­ler­zah­len erreicht. Die Klar­heit über den Stand­ort ermög­licht nun eine rasche Rea­li­sie­rung. Und die ist auch erfor­der­lich, da wir die neue Schu­le spä­tes­tens ab dem Schul­jahr 2025/26 brau­chen.“ Mit die­sen Wor­ten kom­men­tier­te der Dach­au­er Land­tags­ab­ge­ord­ne­te Bern­hard Sei­de­nath die heu­te bekannt gewor­de­ne Stan­d­ort-Ent­­­schei­­dung des Kul­tus­mi­nis­te­ri­ums.

wei­ter lesen bei www.bernhard-seidenath.de

Kopf­bild: pixabay 200degrees

Abitur 2020 20.5.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Der AKS wünscht viel Erfolg bei den Abitur­prü­fun­gen!

Foto: pixabay john­hain

Neu­wahl beim AKS Dach­au 8.2.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Beglei­tet von Gruß­wor­ten des CSU-Frak­­ti­on­s­­chefs im Stadt­rat Dach­au, Flo­ri­an Schil­ler, star­te­te der Arbeits­kreis Schu­le Bil­dung und Sport am 6. Febru­ar 2020 mit Neu­wah­len in das 3. Jahr sei­nes Bestehens. Im Bei­sein des CSU Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten Peter Strauch und Land­rat Ste­fan Löwl wur­den der Vor­sit­zen­de Micha­el Nie­der­mair und sei­ne Stell­ver­tre­te­rin Hel­ga Schil­ler ein­stim­mig im Amt bestä­tigt. Wei­ter macht auch Bei­sit­ze­rin Bet­ti­na Löwl, von nun an unter­stützt durch Eli­sa­beth Burg­mair, Gemein­de­rats­kan­di­da­tin in Markt Inders­dorf. Das bewähr­te Team um Schatz­meis­ter Georg Ruland und Kas­sen­prü­fe­rin Kat­ja Graßl wird ergänzt durch die 2. Kas­sen­prü­fe­rin Lisa-Marie Dor­rer.
Eben­falls im Amt bleibt auch die bis­he­ri­ge Schrift­füh­re­rin Elke Nie­der­mair.

Wahl­lei­te­rin Ste­pha­nie Burg­mai­er, Kan­di­da­tin für den Kreis­tag, wünsch­te dem Team alles Gute, damit die Arbeit in den nächs­ten Jah­ren eben­so erfolg­reich wird, wie bis­her mit zahl­rei­chen inter­es­san­ten Ver­an­stal­tun­gen.

v.l.: Florian Schiller, Georg Ruland, Helga Schiller, Michael Niedermair, Bettina Löwl, Elke Niedermair, Peter Strauch, Stephanie Burgmaier, Stefan Löwl, Elisabeth Burgmair

v.l.: Flo­ri­an Schil­ler, Georg Ruland, Hel­ga Schil­ler, Micha­el Nie­der­mair, Bet­ti­na Löwl, Elke Nie­der­mair, Peter Strauch, Ste­pha­nie Burg­mai­er, Ste­fan Löwl, Eli­sa­beth Burg­mair

pixabay ulleo Imp­fen — Gefah­ren und Chan­cen, Impf­pflicht und vie­les mehr 5.2.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Am 27. Janu­ar 2020 hat­te der AKS Dach­au in den Zieg­ler­bräu gela­den. Als Refe­rent konn­te Priv. Doz. Dr. med Flo­ri­an Ebner gewon­nen wer­den, der Chef­arzt der Gynä­ko­lo­gie und Geburts­hil­fe im Dach­au­er Kran­ken­haus. Das über­wie­gend weib­li­che Publi­kum setz­te sich aus allen Alters­schich­ten zusam­men, von wer­den­den und jun­gen Eltern bis hin zu frisch­ge­ba­cke­nen Groß­müt­tern.

Bevor er zum eigent­li­chen The­ma des Abends kam, lie­fer­te Dr. Ebner auf Wunsch der Ver­an­stal­ter noch eini­ge Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und Adres­sen zu Hilfs­an­ge­bo­ten bei häus­li­cher Gewalt.

Dr. Ebner ging zunächst auf die ver­schie­de­nen Arten von Imp­fun­gen ein. Auf die Nach­fra­ge aus dem Publi­kum, war­um Kin­der so früh zum 1. Mal geimpft wer­den, erläu­ter­te er, dass der Impf­schutz der Mut­ter für ca 75 Tage aus­reicht, danach braucht das Kind einen eige­nen Impf­schutz. Er beton­te auch die Wich­tig­keit der Auf­fri­schungs­imp­fun­gen z.B. bei Masern. So kön­ne ver­mie­den wer­den, dass sich Eltern und Groß­el­tern, aber auch Leh­rer und Erzie­her bei erkrank­ten Kin­dern anste­cken. Dabei ver­wies auf die ste­tig aktua­li­sier­ten Emp­feh­lun­gen der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on am Robert-Koch-Insti­­tut.

Sehr dras­tisch schil­der­te er den Unter­schied bei Masern zwi­schen Impf­fol­gen und Fol­gen der Krank­heit. Wäh­rend es bei Geimpf­ten bei 5% zu Haut­aus­schlag und bei je 1% zu leich­tem Fie­ber und Krämp­fen nach der Imp­fung kommt, sind es im Krank­heits­fall je 98% der Erkrank­ten, die Haut­aus­schlag und Fie­ber bekom­men, davon 8% mit Fie­ber­krämp­fen. Einer von 1000 Erkrank­ten stirbt, häu­fig an der Fol­ge einer mit den Masern ein­her­ge­hen­den Hirn­haut­ent­zün­dung. Nach einer Imp­fung tritt eine Hirn­haut­ent­zün­dung nur in 1:1Million Fäl­len auf, Todes­fäl­le nach einer Masern­imp­fung sind kei­ne bekannt.

Aber auch Imp­fun­gen im Erwach­se­nen­al­ter hält Dr. Ebner für wich­tig. So erhal­te in Aus­tra­li­en etwa alle Mäd­chen und Jun­gen die HPV-Imp­­fung gegen Gebär­mut­ter­hals­krebs und die Geschlechts­krank­heit Feig­war­zen. Das Fin­ni­sche Krebs­re­gis­ter bestä­tigt zudem, dass durch die­se Imp­fung auch die Mul­ti­ple Skle­ro­­se-Fäl­­le zurück­ge­gan­gen sind.

Danach ging Dr. Ebner auf die häu­figs­ten Ein­wän­de der Impf­geg­ner ein. So bele­gen Sta­tis­ti­ken ent­ge­gen der Mei­nung der Impf­geg­ner, dass bei einer Imp­fung weni­ger All­er­gien und Asth­ma auf­tre­ten.
Zum Abschluss sei­nes Vor­trags ging Dr. Ebner aus gege­be­nem Anlass noch kurz auf das Coro­­na-Virus ein. Er beru­hig­te die Anwe­sen­den, dass die Gefahr gerin­ger sei als bei der eben­falls momen­tan gras­sie­ren­den Influ­en­za. Laut Gesund­heits­mi­nis­ter Spahn star­ben vor drei Jah­ren ca. 20000 Men­schen an der Grip­pe.

Im Anschluss an den Vor­trag fand noch eine leb­haf­te Dis­kus­si­on mit dem Publi­kum statt, in der Dr. Ebner vie­le besorg­te Nach­fra­gen der wer­den­den und jun­gen Eltern klä­ren konn­te.

Michael Niedermair (AKS Kreisvorsitzender), Helga Schiller (AKS Stellv. Kreisvorsitzende), Priv. Doz. Dr. med Florian Ebner

Micha­el Nie­der­mair (AKS Kreis­vor­sit­zen­der), Hel­ga Schil­ler (AKS Stellv. Kreis­vor­sit­zen­de), Priv. Doz. Dr. med Flo­ri­an Ebner

Wir dan­ken Dr. Ebner recht herz­lich für die­sen infor­ma­ti­ven Abend und wün­schen den wer­den­den Müt­tern alles Gute für die bevor­ste­hen­de Geburt.

Kopf­bild: pixabay ulleo

Der Umgang mit dem Defi­bril­la­tor ist kein Hexen­werk! 15.1.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Zu einer kurz­wei­li­gen und sehr infor­ma­ti­ven Ein­füh­rung in die Ers­te Hil­fe mit dem Defi­bril­la­tor, von den meis­ten kurz Defi genannt, kamen am 13. Janu­ar 2020 auf Ein­la­dung des AKS Dach­au eini­ge Inter­es­sier­te im Zieg­ler­bräu Dach­au zusam­men.

Der Aus­bil­dungs­lei­ter des BRK Dach­au, Herr Karl­stet­ter, klär­te in sei­ner gewohnt kurz­wei­li­gen Art vie­le Miss­ver­ständ­nis­se auf und lie­fer­te viel Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen, bevor die Anwe­sen­den das Gerät in der Pra­xis an einer Pup­pe aus­pro­bie­ren konn­ten.

Laut Herrn Karl­stet­ter ist die Ers­te Hil­fe in unse­rem Land­kreis sehr gut auf­ge­stellt, es gibt sehr vie­le Stel­len, an denen Defi­bril­la­to­ren zugäng­lich sind, wenn auch nicht immer ganz öffent­lich, wie etwa im Dach­au­er Rat­haus; an die­ses Gerät kommt man nur wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten. Durch die immer wei­ter wach­sen­de Anzahl der Defis und die Ver­bes­se­rung bei der Ers­­te-Hil­­fe-Infra­­stru­k­­tur, z.B. durch die ehren­amt­li­chen Hel­fer vor Ort, ist es in den letz­ten 2 Jah­ren gelun­gen, die Zahl der Über­le­ben­den eines Herz­still­stan­des von 17% auf 38% zu erhö­hen. Herr Karl­stet­ter hat sich jedoch 50% zum Ziel gesetzt.

Wie hilf­reich die Defis sein kön­nen, zeig­te Herr Karl­stet­ter ein­drucks­voll anhand eines Bei­spiels aus dem OEZ. Dort kam der Defi in der Vor­weih­nachts­zeit 2019 6 mal zum Ein­satz, 5 Pati­en­ten konn­ten dadurch geret­tet wer­den. Wer bei einer Herz­at­ta­cke wäh­rend der ers­ten 3 Minu­ten Hil­fe bekommt, hat eine 80%ige Über­le­bens­chan­ce. Aller­dings haben vie­le Men­schen Angst, etwas falsch zu machen, und dem Pati­en­ten noch mehr zu scha­den. Hier konn­te Herr Karl­stet­ter beru­hi­gen. Das Gerät gibt kur­ze, gut ver­ständ­li­che Anwei­sun­gen, was zu tun ist. Es führt den Hel­fer durch die gesam­te Anwen­dung und so kann die Zeit über­brückt wer­den, bis die Pro­fis vom Ret­tungs­dienst, meist spä­tes­tens nach 8–12 Minu­ten, über­neh­men. Eben­so beru­hig­te er die Anwe­sen­den, dass auch die Herz­druck­mas­sa­ge pro­blem­los ange­wen­det wer­den kann. Selbst wenn dabei eine Rip­pe bricht, das ver­heilt schnell und ist immer noch bes­ser, als den Pati­en­ten ster­ben zu las­sen.

Standort DEFIStand­or­te von Defis erkennt man an dem grü­nen Schild. Das BRK Dach­au hat auch eine App, die einem alle Stand­or­te von Defis anzeigt. Die BRK-Defi-App kann kos­ten­los im App­leS­to­re und bei Goog­le­play her­un­ter­ge­la­den wer­den.

Einen Wunsch hat Herr Karl­stet­ter noch für die Zukunft. Wie z.B. in Ingol­stadt bereits aktiv, wür­de er sich auch für den Land­kreis Dach­au ein Sys­tem von Mobi­len Ret­tern wün­schen. Das sind Pri­vat­per­so­nen, die in Ers­ter Hil­fe geschult sind und bei einem Not­fall in ihrer Nähe über das Smart­pho­ne alar­miert wer­den kön­nen um den Pati­en­ten zu ver­sor­gen, bis der Ret­tungs­wa­gen ein­trifft.

Michael Niedermair, Helga Schiller, BRK Dachau - Herr Karlstetter

Micha­el Nie­der­mair, Hel­ga Schil­ler, BRK Dach­au — Herr Karl­stet­ter

Wir dan­ken für die­se infor­ma­ti­ve, hilf­rei­che und kurz­wei­li­ge Ver­an­stal­tung. Auch wenn wir hof­fen, das Gelern­te nie anwen­den zu müs­sen, ist es ein beru­hi­gen­des Gefühl, wenn man im Not­fall weiß, was zu tun ist.

Elke Nie­der­mair

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: pixa­by Ope­ni­cons

(Grund) Schu­le: Imp­fen bei Kin­dern – not­wen­dig, schäd­lich, sinn­voll oder eine Pflicht? 8.1.2020 by Micha­el Nie­der­mair Pos­ted in: All­ge­mein

Sehr geehr­te Damen und Her­ren,
lie­be an der Bil­dungs­po­li­tik Inter­es­sier­te,
wir laden Sie herz­lich ein zu einem

(Grund) Schu­le: Imp­fen bei Kin­dern –
not­wen­dig, schäd­lich, sinn­voll oder eine Pflicht?

mit Dr. Flo­ri­an Ebner, Heli­os-Kli­­nik Dach­au

Mon­tag, 27. Janu­ar 2020 um 19:00 Uhr

Ort: Alt­stadt­ho­tel Zieg­ler­bräu
Kon­­rad-Ade­­n­au­er-Stra­­ße 8, 85221 Dach­au

War­um ist imp­fen wich­tig, gera­de in der Schu­le, spe­zi­ell Grund­schu­le?

Dr. Ebner (Chef­arzt Gynä­ko­lo­gie und Geburts­hil­fe) spricht dar­über, stellt auch Gegen­ar­gu­men­te vor und erläu­tert die­se aus medi­zi­ni­scher Sicht und steht dann in einer Dis­kus­si­on für Ihre Fra­gen und Anlie­gen zur Ver­fü­gung.

Infor­mie­ren Sie sich und dis­ku­tie­ren Sie mit, es geht um die Zukunft unse­rer Kin­der, Jugend­li­chen und jun­gen Erwach­se­nen.

Alle Inter­es­sier­te sind ein­ge­la­den!

Es freu­en sich auf Ihr Kom­men und grü­ßen Sie herz­lich

Bär­bel Ebner
Bezirks­vor­sit­zen­de AKS Ober­bay­ern

Micha­el Nie­der­mair
Kreis­vor­sit­zen­der AKS Dach­au

 

Bei Fra­gen steht Ihnen Frau Schil­ler unter helga.schiller@csu-aks-dachau.de zur Ver­fü­gung.

Ein­la­dung als PDF


Anrei­se https://zieglerbraeu.com/kontakt/

Park­fly­er http://www.dachau.de/uploads/pics/Parkflyer_2010-01–25_12.pdf

Kopf­fo­to: pixabay Peggy_Marco/Wikiimages