Künstliche Intelligenz — Verstehen & praktisch erleben — kostenlose Fortbildung für Lehrkräfte

Die Fir­ma fobi­zz bie­tet im Zeit­raum vom 10. bis 25.10.2020 eine kos­ten­lo­se Fort­bil­dung für Lehr­kräf­te zum The­ma “Künst­li­che Intel­li­genz — Ver­ste­hen & prak­tisch erle­ben” an.

Die Inhal­te sind dabei:

  • Über­blick und Einführung
  • Künst­li­che Intel­li­genz verstehen
  • KI im Unter­richt prak­tisch erle­ben und reflektieren
  • Künst­li­che Intel­li­genz und Ethik
  • Unter­richts­ma­te­ri­al Künst­li­che Intelligenz
  • Wie kann und wird KI die Bil­dung verändern?

Die Inhal­te wer­den fast aus­schließ­lich mit Erklär­vi­de­os dar­ge­stellt. Für den Kurs wird ein Zeit­um­fang von fünf Stun­den geplant, was ich aller­dings für sehr sport­lich hal­te, wenn man alle Bei­spie­le (Apps, Web­sei­ten, …) auch aus­pro­bie­ren will.

Wie fand ich die Fortbildung?

Die Fort­bil­dung hat das The­ma KI von meh­re­ren Sei­ten sehr gut und infor­ma­tiv betrach­tet. Hier fin­den sich vie­le Mög­lich­kei­ten und Ideen das The­ma im Unter­richt ein­zu­füh­ren und zu behan­deln. Die Ziel­grup­pe sind hier pri­mär Lehr­kräf­te, die Kin­der und Jugend­li­che in unte­ren Klas­sen unterrichten.

Beson­ders gut haben mir hier die Ver­wei­se auf Apps bzw. Web­sei­ten gefal­len, bei denen man die KI an ver­schie­de­nen Bei­spie­len, sei es bei den The­men Spra­che, Wis­sen­schaft, Kunst, Musik, Kul­tur oder Geschich­te aus­pro­bie­ren, anwen­den oder ein­fach nur zei­gen kann. Auch das The­ma Ethik und KI wird sehr aus­führ­lich und gut behandelt.

Sehr posi­tiv fand ich die vie­len Ver­wei­se auf Unter­richts­ma­te­ria­li­en, die man ent­we­der direkt ein­set­zen  oder als Ideen­quel­le nut­zen kann.

Gesamt­be­tracht fand ich die kos­ten­lo­se Fort­bil­dung sehr gut (), denn sie hat vie­le Ideen, Ansich­ten, Pro­gram­me und Unter­richts­ma­te­ria­li­en auf­ge­zeigt. Für “mei­ne” Schü­le­rin­nen und Schü­ler (jun­ge Erwach­se­ne — Beruf­li­che Schu­le) neh­me ich hier vie­le Anre­gun­gen und Ideen als Ein­stieg mit. Wer­de die­se aber mit wei­te­ren Mate­ria­li­en ergän­zen müssen.
Micha­el Niedermair

Kopf­bild: pixabay geralt

 

Staffler klar gegen Umsatzsteuer auf Weiterbildung

Bil­dungs­an­ge­bo­te, die nicht direkt etwas mit dem aus­ge­üb­ten Beruf zu tun haben, sol­len zukünf­tig steu­er­pflich­tig wer­den. Durch den Geset­zes­ent­wurf des SPD-geführ­ten Finanz­mi­nis­te­ri­ums dro­hen daher die Gebüh­ren für all­ge­mei­ne Wei­ter­bil­dungs­an­ge­bo­te zu steigen.

Für die Abge­ord­ne­te aus dem Wahl­kreis Dach­au-Fürs­ten­feld­bruck Kat­rin Staff­ler ist die Besteue­rung von Bil­dungs­leis­tung der grund­le­gend fal­sche Weg. Sie teilt dabei die Mei­nung des Deut­schen Volks­hoch­schul-Ver­band e.V. (DVV), dass der Begriff der „rei­nen Frei­zeit­ge­stal­tung“ ein untaug­li­ches Abgren­zungs­kri­te­ri­um für die Unter­schei­dung der Besteue­rung der Bil­dungs­leis­tung ist. So wür­de die all­ge­mei­ne Wei­ter­bil­dung, die den über­wie­gen­den Teil des Kurs­an­ge­bo­tes aus­macht, und die nicht einen unmit­tel­ba­ren Bezug zur Berufs­tä­tig­keit haben im Ver­dacht der rei­nen Frei­zeit­ge­stal­tung ste­hen. Die Abge­ord­ne­te betont daher: „Bil­dung endet nicht mit einem Berufs- oder Stu­di­en­ab­schluss, son­dern ist ein lebens­be­glei­ten­der Pro­zess. Gera­de vor dem Hin­ter­grund des tech­no­lo­gi­schen Wan­dels ist die Wei­ter­bil­dung auch abseits des eigent­li­chen Berufs essentiell.“

wei­ter lesen

 
Kopf­bild: pixabay geralt