Neuwahl beim AKS Dachau

Beglei­tet von Gruß­wor­ten des CSU-Frak­ti­ons­chefs im Stadt­rat Dach­au, Flo­ri­an Schil­ler, star­te­te der Arbeits­kreis Schu­le Bil­dung und Sport am 6. Febru­ar 2020 mit Neu­wah­len in das 3. Jahr sei­nes Bestehens. Im Bei­sein des CSU Ober­bür­ger­meis­ter­kan­di­da­ten Peter Strauch und Land­rat Ste­fan Löwl wur­den der Vor­sit­zen­de Micha­el Nie­der­mair und sei­ne Stell­ver­tre­te­rin Hel­ga Schil­ler ein­stim­mig im Amt bestä­tigt. Wei­ter macht auch Bei­sit­ze­rin Bet­ti­na Löwl, von nun an unter­stützt durch Eli­sa­beth Burg­mair, Gemein­de­rats­kan­di­da­tin in Markt Inders­dorf. Das bewähr­te Team um Schatz­meis­ter Georg Ruland und Kas­sen­prü­fe­rin Kat­ja Graßl wird ergänzt durch die 2. Kas­sen­prü­fe­rin Lisa-Marie Dorrer.
Eben­falls im Amt bleibt auch die bis­he­ri­ge Schrift­füh­re­rin Elke Niedermair.

Wahl­lei­te­rin Ste­pha­nie Burg­mai­er, Kan­di­da­tin für den Kreis­tag, wünsch­te dem Team alles Gute, damit die Arbeit in den nächs­ten Jah­ren eben­so erfolg­reich wird, wie bis­her mit zahl­rei­chen inter­es­san­ten Veranstaltungen.

v.l.: Florian Schiller, Georg Ruland, Helga Schiller, Michael Niedermair, Bettina Löwl, Elke Niedermair, Peter Strauch, Stephanie Burgmaier, Stefan Löwl, Elisabeth Burgmair

v.l.: Flo­ri­an Schil­ler, Georg Ruland, Hel­ga Schil­ler, Micha­el Nie­der­mair, Bet­ti­na Löwl, Elke Nie­der­mair, Peter Strauch, Ste­pha­nie Burg­mai­er, Ste­fan Löwl, Eli­sa­beth Burgmair

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Impfen — Gefahren und Chancen, Impfpflicht und vieles mehr

Am 27. Janu­ar 2020 hat­te der AKS Dach­au in den Zieg­ler­bräu gela­den. Als Refe­rent konn­te Priv. Doz. Dr. med Flo­ri­an Ebner gewon­nen wer­den, der Chef­arzt der Gynä­ko­lo­gie und Geburts­hil­fe im Dach­au­er Kran­ken­haus. Das über­wie­gend weib­li­che Publi­kum setz­te sich aus allen Alters­schich­ten zusam­men, von wer­den­den und jun­gen Eltern bis hin zu frisch­ge­ba­cke­nen Großmüttern.

Bevor er zum eigent­li­chen The­ma des Abends kam, lie­fer­te Dr. Ebner auf Wunsch der Ver­an­stal­ter noch eini­ge Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und Adres­sen zu Hilfs­an­ge­bo­ten bei häus­li­cher Gewalt.

Dr. Ebner ging zunächst auf die ver­schie­de­nen Arten von Imp­fun­gen ein. Auf die Nach­fra­ge aus dem Publi­kum, war­um Kin­der so früh zum 1. Mal geimpft wer­den, erläu­ter­te er, dass der Impf­schutz der Mut­ter für ca 75 Tage aus­reicht, danach braucht das Kind einen eige­nen Impf­schutz. Er beton­te auch die Wich­tig­keit der Auf­fri­schungs­imp­fun­gen z.B. bei Masern. So kön­ne ver­mie­den wer­den, dass sich Eltern und Groß­el­tern, aber auch Leh­rer und Erzie­her bei erkrank­ten Kin­dern anste­cken. Dabei ver­wies auf die ste­tig aktua­li­sier­ten Emp­feh­lun­gen der Stän­di­gen Impf­kom­mis­si­on am Robert-Koch-Institut.

Sehr dras­tisch schil­der­te er den Unter­schied bei Masern zwi­schen Impf­fol­gen und Fol­gen der Krank­heit. Wäh­rend es bei Geimpf­ten bei 5% zu Haut­aus­schlag und bei je 1% zu leich­tem Fie­ber und Krämp­fen nach der Imp­fung kommt, sind es im Krank­heits­fall je 98% der Erkrank­ten, die Haut­aus­schlag und Fie­ber bekom­men, davon 8% mit Fie­ber­krämp­fen. Einer von 1000 Erkrank­ten stirbt, häu­fig an der Fol­ge einer mit den Masern ein­her­ge­hen­den Hirn­haut­ent­zün­dung. Nach einer Imp­fung tritt eine Hirn­haut­ent­zün­dung nur in 1:1Million Fäl­len auf, Todes­fäl­le nach einer Masern­imp­fung sind kei­ne bekannt.

Aber auch Imp­fun­gen im Erwach­se­nen­al­ter hält Dr. Ebner für wich­tig. So erhal­te in Aus­tra­li­en etwa alle Mäd­chen und Jun­gen die HPV-Imp­fung gegen Gebär­mut­ter­hals­krebs und die Geschlechts­krank­heit Feig­war­zen. Das Fin­ni­sche Krebs­re­gis­ter bestä­tigt zudem, dass durch die­se Imp­fung auch die Mul­ti­ple Skle­ro­se-Fäl­le zurück­ge­gan­gen sind.

Danach ging Dr. Ebner auf die häu­figs­ten Ein­wän­de der Impf­geg­ner ein. So bele­gen Sta­tis­ti­ken ent­ge­gen der Mei­nung der Impf­geg­ner, dass bei einer Imp­fung weni­ger All­er­gien und Asth­ma auftreten.
Zum Abschluss sei­nes Vor­trags ging Dr. Ebner aus gege­be­nem Anlass noch kurz auf das Coro­na-Virus ein. Er beru­hig­te die Anwe­sen­den, dass die Gefahr gerin­ger sei als bei der eben­falls momen­tan gras­sie­ren­den Influ­en­za. Laut Gesund­heits­mi­nis­ter Spahn star­ben vor drei Jah­ren ca. 20000 Men­schen an der Grippe.

Im Anschluss an den Vor­trag fand noch eine leb­haf­te Dis­kus­si­on mit dem Publi­kum statt, in der Dr. Ebner vie­le besorg­te Nach­fra­gen der wer­den­den und jun­gen Eltern klä­ren konnte.

Michael Niedermair (AKS Kreisvorsitzender), Helga Schiller (AKS Stellv. Kreisvorsitzende), Priv. Doz. Dr. med Florian Ebner

Micha­el Nie­der­mair (AKS Kreis­vor­sit­zen­der), Hel­ga Schil­ler (AKS Stellv. Kreis­vor­sit­zen­de), Priv. Doz. Dr. med Flo­ri­an Ebner

Wir dan­ken Dr. Ebner recht herz­lich für die­sen infor­ma­ti­ven Abend und wün­schen den wer­den­den Müt­tern alles Gute für die bevor­ste­hen­de Geburt.

Kopf­bild: pix­a­bay ulleo

Der Umgang mit dem Defibrillator ist kein Hexenwerk!

Zu einer kurz­wei­li­gen und sehr infor­ma­ti­ven Ein­füh­rung in die Ers­te Hil­fe mit dem Defi­bril­la­tor, von den meis­ten kurz Defi genannt, kamen am 13. Janu­ar 2020 auf Ein­la­dung des AKS Dach­au eini­ge Inter­es­sier­te im Zieg­ler­bräu Dach­au zusammen.

Der Aus­bil­dungs­lei­ter des BRK Dach­au, Herr Karl­stet­ter, klär­te in sei­ner gewohnt kurz­wei­li­gen Art vie­le Miss­ver­ständ­nis­se auf und lie­fer­te viel Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen, bevor die Anwe­sen­den das Gerät in der Pra­xis an einer Pup­pe aus­pro­bie­ren konnten.

Laut Herrn Karl­stet­ter ist die Ers­te Hil­fe in unse­rem Land­kreis sehr gut auf­ge­stellt, es gibt sehr vie­le Stel­len, an denen Defi­bril­la­to­ren zugäng­lich sind, wenn auch nicht immer ganz öffent­lich, wie etwa im Dach­au­er Rat­haus; an die­ses Gerät kommt man nur wäh­rend der Öff­nungs­zei­ten. Durch die immer wei­ter wach­sen­de Anzahl der Defis und die Ver­bes­se­rung bei der Ers­te-Hil­fe-Infra­struk­tur, z.B. durch die ehren­amt­li­chen Hel­fer vor Ort, ist es in den letz­ten 2 Jah­ren gelun­gen, die Zahl der Über­le­ben­den eines Herz­still­stan­des von 17% auf 38% zu erhö­hen. Herr Karl­stet­ter hat sich jedoch 50% zum Ziel gesetzt.

Wie hilf­reich die Defis sein kön­nen, zeig­te Herr Karl­stet­ter ein­drucks­voll anhand eines Bei­spiels aus dem OEZ. Dort kam der Defi in der Vor­weih­nachts­zeit 2019 6 mal zum Ein­satz, 5 Pati­en­ten konn­ten dadurch geret­tet wer­den. Wer bei einer Herz­at­ta­cke wäh­rend der ers­ten 3 Minu­ten Hil­fe bekommt, hat eine 80%ige Über­le­bens­chan­ce. Aller­dings haben vie­le Men­schen Angst, etwas falsch zu machen, und dem Pati­en­ten noch mehr zu scha­den. Hier konn­te Herr Karl­stet­ter beru­hi­gen. Das Gerät gibt kur­ze, gut ver­ständ­li­che Anwei­sun­gen, was zu tun ist. Es führt den Hel­fer durch die gesam­te Anwen­dung und so kann die Zeit über­brückt wer­den, bis die Pro­fis vom Ret­tungs­dienst, meist spä­tes­tens nach 8–12 Minu­ten, über­neh­men. Eben­so beru­hig­te er die Anwe­sen­den, dass auch die Herz­druck­mas­sa­ge pro­blem­los ange­wen­det wer­den kann. Selbst wenn dabei eine Rip­pe bricht, das ver­heilt schnell und ist immer noch bes­ser, als den Pati­en­ten ster­ben zu lassen.

Standort DEFIStand­or­te von Defis erkennt man an dem grü­nen Schild. Das BRK Dach­au hat auch eine App, die einem alle Stand­or­te von Defis anzeigt. Die BRK-Defi-App kann kos­ten­los im App­le­S­to­re und bei Goo­gle­play her­un­ter­ge­la­den werden.

Einen Wunsch hat Herr Karl­stet­ter noch für die Zukunft. Wie z.B. in Ingol­stadt bereits aktiv, wür­de er sich auch für den Land­kreis Dach­au ein Sys­tem von Mobi­len Ret­tern wün­schen. Das sind Pri­vat­per­so­nen, die in Ers­ter Hil­fe geschult sind und bei einem Not­fall in ihrer Nähe über das Smart­phone alar­miert wer­den kön­nen um den Pati­en­ten zu ver­sor­gen, bis der Ret­tungs­wa­gen eintrifft.

Michael Niedermair, Helga Schiller, BRK Dachau - Herr Karlstetter

Micha­el Nie­der­mair, Hel­ga Schil­ler, BRK Dach­au — Herr Karlstetter

Wir dan­ken für die­se infor­ma­ti­ve, hilf­rei­che und kurz­wei­li­ge Ver­an­stal­tung. Auch wenn wir hof­fen, das Gelern­te nie anwen­den zu müs­sen, ist es ein beru­hi­gen­des Gefühl, wenn man im Not­fall weiß, was zu tun ist.

Elke Nie­der­mair

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: pix­a­by Openicons

(Grund) Schule: Impfen bei Kindern – notwendig, schädlich, sinnvoll oder eine Pflicht?

Sehr geehr­te Damen und Herren,
lie­be an der Bil­dungs­po­li­tik Interessierte,
wir laden Sie herz­lich ein zu einem

(Grund) Schu­le: Imp­fen bei Kindern –
not­wen­dig, schäd­lich, sinn­voll oder eine Pflicht?

mit Dr. Flo­ri­an Ebner, Heli­os-Kli­nik Dachau

Mon­tag, 27. Janu­ar 2020 um 19:00 Uhr

Ort: Alt­stadt­ho­tel Zieglerbräu
Kon­rad-Ade­nau­er-Stra­ße 8, 85221 Dachau

War­um ist imp­fen wich­tig, gera­de in der Schu­le, spe­zi­ell Grundschule?

Dr. Ebner (Chef­arzt Gynä­ko­lo­gie und Geburts­hil­fe) spricht dar­über, stellt auch Gegen­ar­gu­men­te vor und erläu­tert die­se aus medi­zi­ni­scher Sicht und steht dann in einer Dis­kus­si­on für Ihre Fra­gen und Anlie­gen zur Verfügung.

Infor­mie­ren Sie sich und dis­ku­tie­ren Sie mit, es geht um die Zukunft unse­rer Kin­der, Jugend­li­chen und jun­gen Erwachsenen.

Alle Inter­es­sier­te sind eingeladen!

Es freu­en sich auf Ihr Kom­men und grü­ßen Sie herzlich

Bär­bel Ebner
Bezirks­vor­sit­zen­de AKS Oberbayern

Micha­el Niedermair
Kreis­vor­sit­zen­der AKS Dachau

 

Bei Fra­gen steht Ihnen Frau Schil­ler unter helga.schiller@csu-aks-dachau.de zur Verfügung.

Ein­la­dung als PDF


Anrei­se https://zieglerbraeu.com/kontakt/

Park­fly­er http://www.dachau.de/uploads/pics/Parkflyer_2010-01–25_12.pdf

Kopf­fo­to: pix­a­bay Peggy_Marco/Wikiimages

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1. Hilfe ist Bürgerpflicht — Umgang mit dem DEFI

BRK DachauNach­dem der Ers­te Hil­fe Kurs für Leh­rer so ein Erfolg war, bie­ten wir zusam­men mit dem BRK Kreis­ver­band Dach­au den nächs­ten Kurs an: 1. Hil­fe und der Umgang mit dem Defibrillator

Als Refe­rent steht wie­der Herr Karl­stet­ter zur Verfügung.

Ziel des Kur­ses ist es, dass die Angst genom­men wird, etwas falsch zu machen und des­halb sich ein­zu­brin­gen und aktiv zu werden.

Wann: Mon­tag, 13.Januar 2020 um 19:00 Uhr
Wo: Zieg­ler­bräu, Dach­au (Kon­rad-Ade­nau­er-Str. 8, D‑85221 Dachau)

Alle Inter­es­sier­te sind eingeladen!

Bei Fra­gen bit­te an Frau Schil­ler wenden.

Kopf­bild: pix­a­bay yourschantz

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VBW: Datenschutz in der Schule

Der Ver­ei­ni­gung der Baye­ri­schen Wirt­schaft e. V. (vbw) hat eine Stu­die zum The­ma “Digi­ta­le Bil­dung: Lösungs­vor­schlä­ge zum Daten­schutz im Schul­ver­hält­nis” ver­öf­fent­licht (Stu­die als PDF).
Die­se wur­de von Pro­fes­sor Dr. Dirk Heck­mann, Exper­te für Daten­schutz- und Inter­net­recht und Mit­glied des Baye­ri­schen Ver­fas­sungs­ge­richts­hofs, erstellt.
Das Ziel ist, mehr Rechts­si­cher­heit im Schul­sys­tem zu schaffen.

Zen­tra­le Ele­men­te sind dabei

  • die tech­ni­sche Aus­stat­tung der Schulen,
  • die Ent­wick­lung von Hand­lungs­kon­zep­ten für digi­tal gestütz­te Lehr- und Lernprozesse,
  • die medi­en­di­dak­ti­sche und medi­en­er­zie­he­ri­sche Qua­li­fi­zie­rung der Lehrkräfte
  • sowie die Bera­tung und Unter­stüt­zung der Schu­len beim Pro­zess der digi­ta­len Transformation.

Grund­vor­aus­set­zung ist aber, dass digi­ta­le Tech­nik, digi­ta­le Ver­wal­tung, digi­ta­le Bil­dung etc. juris­tisch kon­form ein­ge­setzt wird, d.h. man muss immer die recht­li­chen Vor­ga­ben berück­sich­ti­gen, auch den Datenschutz.

In der Stu­die wer­den bei­spiels­wei­se die Anfor­de­run­gen von Schul­home­pages, von digi­ta­len Schü­ler­kon­ten und die Nut­zung von Lern­platt­for­men bespro­chen. Check­lis­ten zu den The­men hel­fen einem, zu prü­fen, ob man bei­spiels­wei­se alle Vorgaben/Voraussetzungen erfüllt hat, z.B. beim The­ma “Bring Your Own Device” (BYOD):

Vor­aus­set­zun­gen BYOD

  • Frei­wil­li­ges, ergän­zen­des oder obli­ga­to­ri­sches Konzept
  • Jeder Schü­ler muss über ein Gerät verfügen
  • Art. 56 Abs. 5 Satz 1 Bay­EUG muss ange­passt bzw. berück­sich­tigt werden
  • Beach­tung gel­ten­den Datenschutzrechts
  • Rechts­kon­for­me Kon­troll­mög­lich­kei­ten der Schulleitung
  • Beach­tung des Rechts auf infor­ma­tio­nel­le Selbst­be­stim­mung von Schü­lern und Lehrern
  • Umfas­sen­de tech­ni­sche Datensicherung

Not­wen­di­ge Nut­zungs­re­ge­lun­gen BYOD

  • Geneh­mi­gung durch Schulleitung
  • Benut­zer­kon­trol­le
  • Zugriffs­kon­trol­le
  • Daten­trä­ger und Spei­cher­kon­trol­le (Ver­schlüs­se­lung)
  • Trans­port­kon­trol­le
  • Ver­füg­bar­keits­kon­trol­le
  • Daten­lö­schung
  • Update­pflicht
  • Pass­wort­pflicht
  • Ver­bot der auto­ma­ti­sier­ten Passwortspeicherung
  • Ver­bot der Nut­zung frem­der Internetzugänge
  • Pflicht zur Nut­zung staat­lich zer­ti­fi­zier­ter Clouds
  • Aus­kunfts­an­spruch

Ins­ge­samt eine sehr gelun­ge­ne Arbeit, die einem in der Schu­le hilft, die Digi­ta­li­sie­rung rechts­kon­form und gemäß dem Daten­schutz durch­zu­füh­ren. Mit Hil­fe der vie­len Links las­sen sich schnell ent­spre­chen­de Geset­zes­text oder wei­ter­füh­ren­de Infor­ma­ti­on fin­den. Die Stu­die ist ein Muss in der Schule.

Kopf­bild: pix­a­bay JanBaby

Bayerische Landeszentrale für poltische Bildung

Zeit für Politik

Die Baye­ri­sche Lan­des­zen­tra­le für poli­ti­sche Bil­dung https://www.blz.bayern.de/zeit-fuer-politik.html hat ein neu­es For­mat mit dem Namen „Zeit für Poli­tik” her­aus­ge­bracht. Das Ziel/Motto dabei ist: “Impul­se, Infor­ma­tio­nen und unter­richts­ge­rech­te Mate­ria­li­en unter­stüt­zen die Lehr­kräf­te dabei, die­se The­men mit ihren Schüler*innen zu dis­ku­tie­ren.

Dabei sol­len alle zwei Wochen fer­ti­ge Ein­hei­ten (Arbeits­blät­ter, Vide­os, …) für den sofor­ti­gen Unter­richts­ein­satz bereit gestellt wer­den. Die Ein­hei­ten sind dabei für wei­ter­füh­ren­de Schu­len ab der 8. Jahr­gangs­stu­fe gedacht.

Bis heu­te sind zwei Ein­hei­ten ein­ge­stellt worden:
Extre­mis­mus in sozia­len Medien
Mit wel­chen Stra­te­gien arbei­ten Extre­mis­ten in sozia­len Medi­en wie You­Tube, Insta­gram und Face­book? Und wie kön­nen Jugend­li­che sol­che Inhal­te erkennen?

Unter­la­gen:

  • Infor­ma­tio­nen für die Lehr­kraft als PDF
  • Arbeits­blatt (Grup­pen­ar­beit) für die Ler­nen­den als PDF
  • Arbeits­ma­te­ria­li­en (Grup­pen­ar­beit) für die Ler­nen­den als PDF
  • Video (~10 Minuten}

Mau­er­fall — die Chronologie
Der 9. Novem­ber 1989 ist als der Tag, an dem die Mau­er zwi­schen Ost und West fiel, in die Geschich­te ein­ge­gan­gen. Doch was geschah am Tag des Mau­er­falls genau?

Unter­la­gen:

  • Infor­ma­tio­nen und Stun­den­kon­zept für die Lehr­kraft als PDF
  • Arbeits­blatt (Grup­pen­ar­beit) als PDF
  • Arbeits­ma­te­ria­li­en (Unter­richts­ge­spräch) als PDF

Den Ansatz, hier Inhalt auf­be­rei­tet zu The­men zu Ver­fü­gung zu stel­len, fin­de ich sehr gut. Gera­de die Infor­ma­tio­nen für die Lehr­kraft (Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen, Unter­richts­ge­stal­tungs­vor­schlag mit Pha­sen, Mode­ra­ti­on, Zie­len, Medi­en & Metho­den und einem Zeit­vor­schlag, …) sind sehr hilf­reich und zei­gen, dass sich hier jemand rich­tig Mühe gemacht hat und selbst das The­ma schon mehr­mals unter­rich­tet hat. Nach einer kur­zen Ein­ar­bei­tungs­zeit kann man hier sehr schnell die Ein­heit im Unter­richt einsetzen.

Die Arbeits­blät­ter sind wirk­lich als Papier­ar­beits­blät­ter aus­ge­legt, d.h. sol­len mit Stift beschrie­ben wer­den oder im zwei­ten Fall mit der Sche­re bear­bei­tet wer­den. In der heu­ti­gen digi­ta­len Zeit wür­de ich mir hier eine zusätz­li­che Vari­an­te wün­schen, bei­spiels­wei­se ein PDF, wel­ches gleich direkt am PC oder Tablet aus­ge­füllt (For­mu­lar­fel­der, …) und gespei­chert wer­den kann.

Zusätz­lich wäre es sehr toll, wenn das For­mat auch direkt als Online-Mate­ri­al bzw. Kurs in mebis (Lern­platt­form) vor­han­den wäre. Hier könn­te man die Ein­heit mit den Mög­lich­kei­ten einer Lern­platt­form deut­lich erweitern.

Zusam­men­ge­fasst ist das For­mat “Zeit für Poli­tik” eine sehr gelun­ge­ne Sache und kann nur emp­foh­len wer­den. Damit las­sen sich nicht nur Ver­tre­tungs­stun­den meis­tern, son­dern man kann die Unter­la­gen auch aktiv im nor­ma­len Unter­richt ver­wen­den. Ich bin sehr gespannt, wie sich das For­mat wei­ter ent­wi­ckelt und wel­che The­men ange­spro­chen werden.

Abitur ist nicht alles!

Im Rah­men der Fami­li­en­mes­se Karls­feld am letz­ten Okto­ber­wo­chen­en­de beschlos­sen die Mit­tel­stands­uni­on und der AKS Dach­au den Rei­gen der Ver­an­stal­tun­gen auf der Büh­ne mit einer Podi­ums­dis­kus­si­on. Das The­ma war „Muss denn jeder aufs Gym­na­si­um gehen? Wel­che Chan­cen bie­tet die Berufs­aus­bil­dung.

Die Teil­neh­mer an der Podi­ums­di­kus­si­on hat­ten ihre Beweg­grün­de für eine ande­re Aus­bil­dung als das Gym­na­si­um zu besu­chen über­zeu­gend dar­ge­stellt. Sie zeig­ten, dass man auch ohne Stu­di­um sehr zufrie­den und mit Selbst­be­wusst­sein dazu ste­hen kann.

2 Damen aus dem Finanz­be­reich beton­ten die Durch­läs­sig­keit des Schul- und Aus­bil­dungs­sys­tems. Sie sahen dies als Vor­teil, wenn sie sich wei­ter­bil­den möch­ten, könn­ten sie es auch spä­ter noch.

Auch der jun­ge Bäcker­ge­sel­le, der gera­de eine Aus­bil­dung zum Meis­ter macht, war voll über­zeugt von sei­nem Beruf. Er erzähl­te vol­ler Begeis­te­rung, dass es auch ohne Stu­di­um mög­lich sei, einen Aus­lands­auf­ent­halt in die Aus­bil­dung ein­zu­pla­nen, so war er bei­spiels­wei­se ein Jahr in England

Der Kreis­hand­werks­meis­ter Ulrich Dachs füg­te an, dass man den Meis­ter sel­ber bezah­len müs­se, wäh­rend das Stu­di­um vom Staat bezahlt wer­den wür­de. Dies sei unge­recht, da muss man was machen!

Was auf Sei­te der Schu­len getan wer­den kann, beton­te Hel­ga Schil­ler, frü­he­re Schul­lei­te­rin der  Grund­schu­le Dach­au Augus­ten­feld. Die Bera­tung der Eltern ist maß­ge­bend. Pres­ti­ge­grün­de spie­len bei vie­len eine gro­ße Rolle.

Des­halb plä­dier­te sie für die Wei­ter­füh­rung der Lern­ent­wick­lungs­ge­sprä­che anstel­le von Zwi­schen­zeug­nis­sen, ab der 1. bis zu 3.Klasse. Für die 4.Klasse gibt es das noch nicht.

Gro­ßer Vor­teil der LEGs: die Schü­ler ler­nen sich selbst ein­zu­schät­zen, das wäre sehr wich­tig auch in Bezug auf den Über­tritt in wei­ter­füh­ren­de Schu­len. 3 Punk­te sind dabei wich­tig: 1. Arbeits­ver­hal­ten (Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on), 2. häus­li­ches Umfeld, 3. Intelligenz;

Die Dis­kus­si­on zeig­te, wie wich­tig es ist, die Gleich­wer­tig­keit von Aus­bil­dung und Stu­di­um in die Köp­fe zu bekom­men und in der Gesell­schaft zu ver­an­kern. Auch wer nicht stu­die­ren kann oder will hat in unse­rem sehr durch­läs­si­gen Bil­dungs­sys­tem die Mög­lich­keit, etwas aus sei­nem Leben zu machen und in sei­nem Beruf erfolg­reich und zufrie­den zu sein.

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